New music – the first song as a sign of life

Neue Mugge – Der erste Song als Lebenszeichen

Wir fangen neu an, ohne neu zu sein.
Warum Chris und Domi heute immer noch ganz klar sagen: Das ist Torrential Rain!

Halb neue Bandbesetzung, gleiches Chaos

Als Henrik und Luca fest dabei waren, war natürlich erstmal klar: Ok, jetzt ist irgendwie alles anders. Zwei neue Gesichter, neue Abläufe, neue Aufgaben. Vor allem beim Proben merkt man sowas. Jeder spielt anders, jeder fühlt anders. Man muss sich wieder eingrooven. Aber das geile mit den Beiden: das ging schneller als gedacht!

Überraschend dabei war für uns, wie vertraut sich alles angefühlt hat. Die beiden bringen definitiv frischen Wind, neue Ideen und Energie rein. Egal ob auf oder hinter der Bühne, es wirkt, als wären sie schon ewig dabei. Und genau das meinen wir, wenn wir sagen, dass wir neu anfangen, ohne neu zu sein.


„Like A Drug“ als erstes Lebenszeichen

Zugegeben war es vor allem Ende 2025 etwas still um uns. Doch nach dieser „Pause“ war für uns klar: Wenn wir zurückkommen, dann alles andere als leise. „Like A Drug“ ist für uns der perfekte Song, um das neue Kapitel der Band zu starten. Es ist ein Song, der direkt alle Register zieht, definitiv im Kopf bleibt und in alle Richtungen ballert (Ganz ehrlich? Er war auch einfach der erste Song, der fertig war 😅). Musikalisch bleiben wir unserem Sound und unserem Anspruch an diese Band treu und versuchen trotzdem immer wieder, ein Stück besser darin zu werden. Mit den neuen Songs ist uns das auch gelungen. Wir haben über die letzten Jahre einen Stil entwickelt, der unvergleichbar ist und bei dem man beim Hören sofort merkt: Das kann nur eine Band sein!

Auf eine Sache könnt ihr euch definitiv freuen: Es wird ab sofort monatlich einen neuen Banger von uns geben! 🔥 Die neuen Songs gehen stellenweise noch mehr ins Experimentelle, sind hier und da komplexer, technischer und detailverliebter. Glaub uns, wenn ihr sie hört, werdet ihr sofort denken: Ja, das ist Torrential Rain – nur noch krasser!
So ernst wir auch musikalisch immer bei der Sache sind, nehmen wir uns immer noch und auch weiterhin nicht zu ernst, wenn es z.B. um Memes, Social Media oder gegenseitiges Verarschen geht. If you know, you know 😏

Songwriting und Record-Knopf-Fluch

Chris: Unsere Songs entstehen hauptsächlich bei mir im Studio. Heißt auch: Ein ganzes Jahr durchplanen, Deadlines einhalten, kreativ sein, auch wenn man gerade vielleicht keine Lust dazu hat. Es gibt wenig Raum für „Ich fühl’s heute nicht“. Die Entwürfe gehen dann in die Band, wo wir dann gemeinsam Feedback und Änderungswünsche besprechen. Neu ist tatsächlich, dass die Drums jetzt von Luca kommen. Das gibt dem Ganzen frischen Input und neue Ideen.

Und dann gibt es diese typischen Studio-Momente:

Sobald der Record-Knopf gedrückt wird, verlässt sämtliches Talent den Raum. Leider auch nach 17 Jahren als Gitarrist/Musiker immer noch ein immer wiederkehrendes Phänomen 🙃 Aber auch wenn Songwriting selbst sehr viel Stress bedeuten kann, gibt es wenig, was ich lieber tun würde.

Der erste Release ohne Hannes, Gordy und Dario fühlt sich besonders an.
Aufgaben wurden neu verteilt, Dinge übernommen, die man vorher nie gemacht hat… Natürlich ist da Aufregung dabei und man hofft, dass sich die ganze Arbeit auszahlt. Erfolg heißt für uns nicht nur hohe Zahlen auf den Socials oder Streamingplattformen. Klar freuen wir uns über Streams, Playlists und Shares. Aber das echte Ding ist: Leute vor der Bühne zu haben, die Texte mitsingen, die irgendwann mal allein im Studio entstanden sind. Wir finden es großartig, wenn Feedback ehrlich ist, wenn Leute merken, wie viel Liebe in den Details steckt und wenn vielleicht jemand neu auf uns aufmerksam wird, dann ist das für uns Erfolg.

Der Moment, der alles bestätigt hat

Domi: Neben der Arbeit an den Songs gab es auch diesen einen Abend, den ich nie vergessen werde. Relativ am Anfang, als wir zu viert in neuer Besatzung geprobt haben, saßen wir nach der Probe noch lange draußen zusammen und haben einfach geredet und gelacht. Ich weiß, das klingt jetzt erst einmal nach nichts Besonderem, aber innerhalb einer Band und auch für mich persönlich ist es einfach sehr wichtig, dass man sich mit den Menschen, mit denen man viel Zeit zusammen verbringt, gut versteht und Spaß an der ganzen Sache hat. Und das war so ein Abend, an dem mir ganz klar wurde, dass das mit Henrik und Luca super passt.

Eine Sache können wir euch definitiv versprechen: Dieses Jahr bekommt ihr so viel von uns zu sehen und zu hören wie lange nicht mehr.

Und da freuen wir uns tierisch drauf!

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