The story behind LIKE A DRUG

Die Story hinter LIKE A DRUG

Nach einer längeren Veröffentlichungspause wollten wir mit unserer neuen Single ein klares Zeichen setzen. Kein vorsichtiges Herantasten, kein leiser Einstieg, sondern ein Song, der vom ersten Moment an das Gefühl vermittelt: Oh Shit, sie sind zurück! Genau dieses Gefühl war die treibende Intention beim Schreiben.

Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit einer Dynamik, die viele Menschen kennen, auch wenn sie oft schwer zu greifen ist: sich auf eine einseitige, toxische Art und Weise für jemanden aufzuopfern. Wenn man immer mehr von sich selbst gibt, bis kaum noch etwas übrigbleibt. Die zentrale Metapher des Songs bringt das auf den Punkt: „Make me the wax that feeds your flame.“ Wachs, das eine Flamme nährt, selbst wenn es dabei vollständig verbrennt.

Musikalisch wollten wir genau diese emotionale Intensität einfangen. Der Song verbindet moderne Metalcore-Sounds mit Melodien, die im Kopf bleiben, komplexen Arrangements und den harten, groovigen Breakdowns, die wir selbst lieben. All das am liebsten gleichzeitig für all diejenigen, die diese Sounds in einem saftigen Metalcore-Sandwich genießen wollen. Genau diese Mischung hat uns beim Schreiben besonders gereizt. Auch innerhalb des Songs gibt es Momente, die uns selbst jedes Mal wieder packen. Einer davon ist das Hauptriff nach Intro und Chorus. Es bringt genau die Energie mit, die wir live auf die Bühne tragen wollen. Wir versuchen in jedem unserer Songs etwas Neues auszuprobieren und wir glauben, hier ist uns das wieder gut gelungen.

Unsere Songs entstehen selten über Nacht. Manchmal arbeitet man eine Woche intensiv an einem Instrumental, manchmal begleitet einen eine Idee über mehrere Monate, bis sie endlich die richtige Form findet. Die Lyrics hingegen entstehen oft viel spontaner. Bei diesem Song waren sie innerhalb von ein bis zwei Tagen fertig. Wichtig ist uns dabei immer, die Texte so offen zu halten, dass jeder seine eigenen Erfahrungen und Emotionen darin wiederfinden kann. Denn am Ende hoffen wir mit unserer Musik vor allem eines zu erreichen: Emotionen auszulösen. Vielleicht erkennt ihr euch in den Lyrics wieder. Vielleicht bleiben euch die Melodien tagelang im Kopf. Oder vielleicht ist es der Moment, in dem der Breakdown einsetzt und ihr live einfach direkt in den Moshpit springt.

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es zu diesem Song auch ein Musikvideo, auf das wir besonders stolz sind. Beim Dreh und beim Schnitt haben wir alles gegeben, um auch visuell etwas zu schaffen, das man sich am besten auf einem großen Bildschirm anschaut und einfach wirken lässt.

Also: Laut aufdrehen, Video starten und selbst herausfinden, was dieser Song bei euch auslöst.
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